Freitag, 13. September 2013
Meine Orchidee kann singen!
Kennen Sie jemanden, der mit seinen Pflanzen spricht? Ich meine so richtig. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der seinen Pflanzen Musik vorspielt? In einem italienischen Weinberg hat man herausgefunden, dass Mozart den Weitrauben sehr gefällt - sie werden größer und gehaltvoller - kein Scherz! Wen es interessiert, hier ein Artikel in der "Welt" zu diesem Thema... http://www.welt.de/wissenschaft/article5804911/Pflanzen-besitzen-eine-besondere-Intelligenz.html Der erste Mensch, den ich kannte, der mit seinen Pflanzen sprach, war meine Oma. Ich gebe zu, als Kind habe ich mich der in der Familie vorherrschenden Meinung angeschlossen, meine Oma sei, höflich ausgedrückt, ein Wenig speziell. Auch ich konnte mir damals nicht vorstellen, mit meinen Pflanzen zu sprechen. Meine Oma schon. Aber meine Oma trank auch Misteltee und ich bitte Sie, wer tut das freiwillig, wenn er nicht zumindest ein bisschen seltsam ist?! Oma - übrigens mütterlicherseits, falls Sie Sich fragen - war eine große Liebhaberin von Alpenveilchen, hatte sie in allen Farben in denen sie vorkommen und hegte und pflegte sie in einem Zimmer, das auch im Sommer immer schön kühl war. Und neben Wasser bekamen sie auch Streicheleinheiten physischer wie verbaler Natur. Und was soll ich Ihnen sagen? Ich habe nie wieder jemanden getroffen, bei dem Alpenveilchen auch nur ansatzweise so gut gediehen wären wie bei ihr... Und das lag bestimmt nicht am Misteltee! Nun habe ich ja den einen oder anderen Entwicklungsschritt hinter mir und habe mich auch zum Pflanzenflüsterer entwickelt. Insbesondere meine Orchideen haben es mir angetan (eigentlich müsste ich korrekterweise "unsere" Orchideen sagen, denn die meisten gehören der Frau an meiner Seite) Jedenfalls bilde ich mir ein, dass sie mein morgentliches "Guten Morgen, Mädels!" mögen. Sicher, auch das Wasser und das gelegntliche abstauben der Blätter etc. Aber die Zuwendung die von einem geöffneten Herzen ausgeht ist sicher nicht zu unterschätzen, denn sie blühen wirklich kontinuierlich und kräftig. Abgesehen vom Blühen war natürlich diese "Konversation" bis vor ein paar Tagen eher einseitig - dachte ich! Aber weit gefehlt. Denn inzwischen hat uns auch da die Wissenschaft wieder überholt und mit etwas Neuem (zumindest für mich) vor vollendete Tatsachen gestellt. Vor zwei Tagen durfte ich einen Mann kennenlernen, den meine Liebste in einem ihrer spirituellen Magazine aufgetan hat. Der spricht nicht mit Pflanzen, viel besser: sie sprechen zu ihm. Naja, eigentlich sprechen sie nicht mit ihm, sie musizieren für ihn. Ganze Sinfonien übrigens. Genauer betrachtet ist das auch gar nicht weiter verwunderlich. Heute schon den meisten Menschen bekannt, ist alles im Universum, einschließlich uns, Schwingung, also Ton & Farbe. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis es ein paar cleveren Leuten gelingen würde, diese Schwingung aufzufangen und mittels Prozessoren und Synthiesizern hörbar zu machen. Und wer hätte es gedacht, jede Blume, jeder Baum, ja jeder Salatkopf trällert sein eigenes Liedchen, wenn man sich ihr/ihm mit Respekt und Liebe nähert. Das glauben Sie nicht? Kann ich verstehen. Ging mir auch so. Bis ich es mit eigenen Ohren gehört habe. Wer mich kennt, weiß, dass ich sehr musikaffin bin. So war es dann auch nicht schwer, mich zu diesem Vortrag zu kriegen. Mit ein Bisschen Skepsis aber großer Neugier hab ich mir das Ganze angehört und bin schlicht begeistert. Und es wäre für mich natürlich nicht halb so spannend, wenn es sich nicht auch therapeutisch einsetzen ließe. So haben die beiden Projektleiter einen keltischen Baumkreis für sich musizieren lassen. Jeden Baum für sich. Danach hat man experimentell versucht heraus zu finden, wie sich diese Töne und Schwingungen auf Menschen auswirken, die zu physiotherapeutischen Sitzungen oder Massagen kamen. Man spielte ihnen die Musik vor, die der Baum "produziert" hatte, der vom Jahreskreis her zum Geburtsdatum des Patienten passte. Die Ergebnisse sind überzeugend und sprechen für sich, zumal man den Patienten nichts von dem Experiment gesagt hatte, sondern die Musik nur leise im Hintergrund mitlief. Nachdem ich dann auch Hörproben der einzelnen Bäume und Pflanzen - übrigens auch von Heilsteinen und Symbolen - genießen durfte, und damit selber spüren konnte, was diese Natursinfonien auslösen, war ich überzeugt. Diese Geschichte wird zukünftig auch bei meinen Einzelsitzungen oder Seminaren und Workshops zum Einsatz kommen. In ein paar Tagen schon ist es soweit. Ich freue mich darauf! Jedenfalls begegne ich den Orchideen und anderen Pflanzen hier im Haus nun mit noch mehr Achtung, da ich nun weiß, was für wunderschöne Musik sie machen - wenn wir sie lassen.
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Sehr spannendes Thema, total witzig und unterhaltsam geschrieben!
AntwortenLöschenI like!!
Mehr davon bitte!
Liebe Kristin!
LöschenDanke für die Blumen ;-)
Mehr davon war genau der Plan - 2 Vorgänger hat dieser Artikel ja schon...
I like that you like. Spread the word! :-)
Herzliche Grüße
Stefan